Persönlichkeiten
Regionales & Internationales
Inspirationen

Schöner Urlauben
Interview mit Dr. Birgit Royer-Fürnsinn

Ein Infinity Pool mit Bergblick, regionale Küche und eine klare Vision: Das Hotel Rösslhof in Ramsau am Dachstein verbindet auf 1.135 Metern Seehöhe Genuss, Wellness und Medical Beauty. Im Interview spricht die Ärztin und Gastgeberin Dr. Birgit Royer-Fürnsinn darüber, was hinter dem Konzept „schöner Urlauben“ steckt und warum es für sie und ihren Mann Thomas weit mehr als Erholung bedeutet.

Frau Dr. Royer-Fürnsinn, der Rösslhof wurde kürzlich mit der 4-Sterne-Superior-Klassifizierung ausgezeichnet und erhielt zudem Top-Bewertungen im Falstaff Hotel Guide. Was bedeuten diese Anerkennungen für Sie und Ihr Haus?

Für uns sind diese Auszeichnungen eine Bestätigung des Weges, den wir in den vergangenen Jahren eingeschlagen haben. Seit dem Start der Umbauarbeiten im Jahr 2019 haben wir das Haus Schritt für Schritt weiterentwickelt – von den Erweiterungen über den Wellnessbereich mit Infinity Pool bis hin zur Neugestaltung und Renovierung des gesamten Hotels. Gleichzeitig haben wir unser Konzept geschärft und den Rösslhof auf fünf zentralen Säulen aufgebaut. Ein wesentlicher Teil dieses Erfolgs ist aber unser Team. Viele unserer zehn Mitarbeitenden begleiten uns bereits seit Jahren und tragen diesen Weg mit. Daraus entstehen Verlässlichkeit, persönliche Beziehungen und eine familiäre Atmosphäre – und damit letztlich auch die hohe Zahl an Stammgästen, die immer wieder zu uns zurückkehren.

Sie sagen, das Hotel ist auf fünf Säulen aufgebaut. Worauf beruhen diese?

Unsere fünf Säulen sind Genuss, Natur, Wellness, Body & Mind sowie Medical Beauty. Sie bilden die Grundlage unseres Angebots, greifen aber gleichzeitig eng ineinander. Viele Gäste reisen zwar mit einem bestimmten Schwerpunkt an, entdecken während ihres Aufenthalts aber oft auch die anderen Bereiche für sich. Genau darin spiegelt sich auch unser Leitgedanke des „schönen Urlaubens“ wider: Die einen genießen die Zeit in der Natur, andere suchen Erholung im Wellnessbereich oder freuen sich auf besondere kulinarische Erlebnisse. Oder ist es eine Mischung aus allem. Unser Ziel ist es, Momente zu schaffen, die nicht nur während des Urlaubs guttun, sondern auch nachhaltig in Erinnerung bleiben.

Eine der fünf Säulen ist Genuss: Worauf legen Sie in der Küche besonderen Wert?

Im Mittelpunkt stehen für uns regionale Produkte und hochwertige Zutaten. Regionalität und Bio sind für uns keine Trends, sondern eine bewusste Entscheidung. Kulinarisch fühlen wir uns der österreichischen Küche verbunden, bleiben aber auch für internationale Einflüsse offen. Uns ist wichtig, Tradition und Offenheit miteinander zu verbinden. Genuss soll bei uns nicht kompliziert sein: Gute Produkte brauchen oft nicht viel. Entscheidend ist, dass die Qualität stimmt und unsere Gäste etwas auf dem Teller finden, das ihnen in Erinnerung bleibt.

Medical Beauty ist eine weitere Ihrer fünf Säulen. Was steckt dahinter?

Medical Beauty ist einer unserer Schwerpunkte und gleichzeitig etwas, das den Rösslhof besonders macht. Ich bin nicht nur Gastgeberin, sondern auch Ärztin im Bereich der ästhetischen Medizin. Meine Praxis befindet sich seit 2023 im Haus: Wer sich dafür interessiert, kann dieses Angebot nutzen – muss aber nicht. Uns ist wichtig, dass es sich ganz natürlich in den Aufenthalt einfügt und für jene Gäste, die damit nichts anfangen möchten, nicht im Vordergrund steht. Im Kern geht es für uns um das Zusammenspiel von innerem und äußerem Wohlbefinden. Dazu gehören auch minimalinvasive Behandlungen, die vor allem regenerativ sind und auf Zellerneuerung, Kollagen- und Elastinbildung aufbauen. Es werden Materialen zur Biostimulation und Biomodulation verwendet, um dadurch natürliche Ergebnisse zu erzielen. Dieser Ansatz ist kein Trend, sondern die Zukunft und wird im Bereich der ästhetischen Behandlungen bleiben. Natürlichkeit und Individualität stehen im Vordergrund; maskenhafte Gesichter oder „frozen faces“ gehören der Vergangenheit an. Unser Anspruch ist es, einen Ort zu schaffen, an dem Menschen entschleunigen, neue Energie tanken und die eigene Balance wiederfinden können. Daraus entsteht ein neues Strahlen – von innen nach außen.

Wodurch unterscheidet sich Ihr Zugang zu Medical Beauty von klassischen Schönheitsbehandlungen?

Medical Beauty verstehen wir nicht als reine Schönheitsbehandlung, sondern als Teil eines ganzheitlichen Konzepts. Äußere und innere Gesundheit sind eng miteinander verbunden. Wer dauerhaft gestresst ist, schlecht schläft oder sich nicht wohlfühlt, wird das früher oder später auch nach außen tragen. Genau deshalb verfolgen wir einen ganzheitlichen Ansatz. Ästhetische Behandlungen können unterstützen, sie ersetzen aber nicht das persönliche Wohlbefinden. Themen wie Longevity oder Best Aging gewinnen zwar zunehmend an Bedeutung, für mich steht aber nicht der jeweilige Trend im Mittelpunkt. Entscheidend ist die Frage: Was passt zu diesem Menschen? Wo kann man sinnvoll unterstützen – sei es über Ernährung, Lebensstil oder gezielte ästhetische Behandlungen? Genau diesen persönlichen und medizinisch begleiteten Zugang möchten wir unseren Gästen bieten.

Mit dem Titel „Best Alpine Spa“ und einer Top-Bewertung im Falstaff SPA Guide wurde auch Ihr Wellnesskonzept gewürdigt. Was zeichnet es aus Ihrer Sicht aus?

Ich denke, die Auszeichnung würdigt vor allem das Zusammenspiel von Wellness, Gesundheit und Medical Beauty. Zum Wellnessbereich selbst gehören ein Infinity Pool, eine Panoramasauna, ein Aromadampfbad sowie eine Infrarotlounge. Da wir ein bewusst kleines Haus mit 20 Zimmern und 36 Betten sind, legen wir großen Wert auf Ruhe und eine persönliche Atmosphäre. Aber auch externe Gäste können den Bereich im Rahmen eines Day Spa besuchen. Besonders wichtig ist uns dabei immer, dass sich die verschiedenen Angebote ergänzen – etwa durch die Kombination von Wellness mit Medical Beauty, Yoga oder Pilates. So entstehen individuelle Auszeiten und Formate, die sich an den Bedürfnissen unserer Gäste orientieren.

Sie sind jetzt Ärztin und Gastgeberin. Wie gelingt Ihnen dieser Spagat?

Vor allem mit guter Organisation und klaren Zuständigkeiten. Die Verbindung von Medizin und Gastgebertum war für mich eigentlich immer ein Wunsch. Bevor ich in den Rösslhof gekommen bin, war ich sechs Jahre ärztliche Leiterin der Linsberg-Asia Therme. Dort habe ich sowohl meine eigene Praxis geführt als auch einen größeren Wellnessbereich organisatorisch verantwortet. Im Hotel bin ich heute vor allem im Hintergrund tätig – im Backoffice, bei konzeptionellen Themen und natürlich in meiner Praxis. Mein Mann ist hingegen viel näher am Gast, im Service und im täglichen Hotelbetrieb präsent. Dadurch ergänzen wir uns sehr gut.

Was begeistert Sie am Gastgebersein, was am Ärztinsein?

Es ist die Kombination aus beidem, die mir so gut gefällt. In meiner medizinischen Arbeit beschäftige ich mich mit dem Wohlbefinden einzelner Menschen, im Hotel kann ich dieses Wohlbefinden auf einer anderen Ebene mitgestalten. Dabei sind es meist viele kleine Details, die am Ende ein stimmiges Ganzes ergeben. Besonders schön ist es, wenn Gäste sagen, dass sie sich bei uns sofort wohlfühlen und eine besondere Energie spüren. Dieses Gefühl von Stimmigkeit ist für mich der gemeinsame Nenner beider Aufgaben. Ob als Gastgeberin oder als Ärztin – am Ende geht es darum, dass sich Menschen wohlfühlen.

Welche Ziele haben Sie für den Rösslhof in den kommenden Jahren?

Ich denke, jetzt geht es vor allem darum, den eingeschlagenen Weg konsequent weiterzugehen. In den vergangenen Jahren haben wir viel aufgebaut und weiterentwickelt – nun möchten wir jene Kombination aus Erholung, Genuss, Wellness und Medical Beauty weiter stärken, die den Rösslhof ausmacht. Unser Ziel ist, dass Gäste genau diese besondere Mischung für sich entdecken und gerne wiederkommen.

Vielen Dank für das Gespräch.

Zum Rösslhof

Der Rösslhof in Ramsau am Dachstein blickte 2025 auf 50 Jahre Geschichte zurück. Thomas Royer ist Sommelier und langjähriger Hotelier mit Begeisterung für sein Hotel, das er 2008 von seiner Mutter übernommen hat und heute mit seiner Frau Dr. Birgit Royer-Fürnsinn in dritter Generation führt. Mit 20 Zimmern und 36 Betten steht das Haus auf 1.135 Metern Seehöhe für eine bewusst überschaubare Größe, persönliche Betreuung und Erholung mit Blick auf die Bergwelt des Dachsteins.

Rückfragehinweise für die Medien

  • Eurogast Österreich GmbH
  • Team Marketing
  • Hauptstraße 150
  • A-6511 Zams/Tirol

Mehr aus der
Welt von eurogast.

Jetzt anmelden
insights digital

Viele spannende Themen und Trends rund um Gastronomie und Hotellerie sowie News aus der Eurogast Welt warten auf Sie

Immer in
ihrer Nähe.

17 Standorte in ganz Österreich

Als österreichischer Großhändler sind wir flächendeckend im ganzen Land verteilt. Dadurch sind wir immer nah und für Sie da. Unsere Kompetenz reicht auch über die Grenzen hinaus: Von unseren 17 Standorten aus beliefern wir zusammen mit unserem Südtiroler Partner Gastrofresh über 45.000 Betriebe in Österreich und Deutschland.

Platzhalter Openstreet Map Platzhalter Openstreet Map

Suchen Sie den Eurogast Partner in Ihrer Nähe oder wählen Sie diesen einfach im Dropdown-Menü aus: 

Eurogast Landmarkt (Standort Steyr)

Öffnungszeiten

Eurogast Altenmarkt

Öffnungszeiten

Eurogast Gasteinertal

Öffnungszeiten

Gastrofresh GmbH

Öffnungszeiten

Eurogast Grissemann (Standort Bludenz)

Öffnungszeiten

Eurogast Grissemann (Standort Zams)

Öffnungszeiten


Eurogast Österreich (Zentrale Zams)

Öffnungszeiten

Eurogast Hall in Tirol

Öffnungszeiten

Eurogast Haring

Öffnungszeiten

Eurogast Interex

Öffnungszeiten

Eurogast Kiennast

Öffnungszeiten

Eurogast Landmarkt (Standort Liezen)

Öffnungszeiten

Eurogast Pilz & Kiennast

Öffnungszeiten

Eurogast Salzburg

Öffnungszeiten


Eurogast Österreich (Zentraleinkauf)

Öffnungszeiten

Eurogast Landmarkt (Standort Schladming)

Öffnungszeiten

Eurogast Sinnesberger

Öffnungszeiten

Eurogast Speckbacher

Öffnungszeiten

Eurogast Zell am See

Öffnungszeiten

Eurogast Zuegg

Öffnungszeiten